Dienstag, 17. April 2018

Du bist meine ganze Welt! Spiralbuch von Herder

 
Der Spiralaufsteller ist ein tolles Geschenk für alle Verliebte, den Partner oder Frisch-Verheiratete. In schönen Pastelltönen gehalten, kann er gut als Deko und Zeichen der Liebe herhalten.
 
 
Mit witzigen, süßen und liebevollen Zitaten rund um die Liebe, die sich beidseitig auf 112 Seiten befinden, kann man so manchen Alltag oder auch besondere Anlässe versüßen.
 
 
Manche Seiten können die Paare selbst gestalten, andere sind schon vorgefertigt und mit Lieferung direkt bereit zum Aufstellen. Durch die Dicke hat man viel Abwechslung und kann die Liebesbotschaften von Tag zu Tag variieren, wenn man das will.
 

Egal, wie oft ich den Aufsteller schon durchgeblättert habe, mir fallen immer wieder neue Sprüche auf und ich muss dabei immer wieder schmunzeln, besonders aufgrund einiger charmant humorvoller Gestaltungen. Wer ein Geschenk sucht, um die Liebe etwas zu zelebrieren, liegt mit diesem Spiralaufsteller bestimmt nicht falsch! Und die 12€ dafür finde ich hier aufgrund der aufwendigen Gestaltung auch gerechtfertigt.


(Danke an den Herder-Verlag und Literaturtest für dieses Rezensionsexemplar!)

Sonntag, 15. April 2018

All you need is love! Postkartenbuch von Herder

All you Need is love... Das dachte sich auch der Herder-Verlag und hat eine Hochzeits-Kollektion herausgebracht. Eine der Geschenkideen werde ich euch heute vorstellen.

Das Postkartenbuch "All you Need is love &" ist eine schöne Geschenkidee. Es beinhaltet insgesamt 10 Postkarten, die witzig, romantisch oder schön sind.









 
Eine Karte kann man selbst beschriften, die anderen sind in schönen Farben und Designs gehalten, die sich auch sehr gut als Deko eignen.
Wer, genau wie ich, auf Postkarten mit Sprüchen und coolen Designs steht, ist hier richtig. Natürlich eignen sich die Karten nicht nur als Ergänzung zum Hochzeitsgeschenk, sondern auch allgemein für einen lieben Gruß oder eine romantische Botschaft an den Partner. Nur der Preis von 12€ ist teuer, wem es das aber wert ist, auch mal etwas mehr auszugeben, könnte an dem Postkartenbuch von Herder Gefallen finden.
 
(Vielen Dank den Herder-Verlag und Literaturtest für dieses Rezensionsexemplar!)

Freitag, 13. April 2018

[Rezension] Cold Princess - Vanessa Sangue


Inhalt:
Saphira de Angelis ist die Erbin einer der mächtigsten Mafia-Familien in Palermo. Sie ist das Oberhaupt, das keine Schwäche zeigen darf und für ihre Familie auch grausame Entscheidungen treffen muss. Und doch empfindet sie für Madox, ein Mitglied ihrer famiglia mehr, als sie eigentlich sollte. Als ihr Leben auf dem Spiel steht, muss sie sich in seine Obhut begeben und ahnt dabei nicht, welche Gefahr nicht nur für ihr Herz von ihm ausgeht.


Meine Meinung:
Bei diesem Buch ist meine Meinung wirklich zwiegespalten. Die erste Hälfte der Dark-Romance-Geschichte spielt sich im Anwesen der Protagonistin Saphira ab. Wir erleben sie in ihrem Mafia-Alltag und bei ihren täglichen Pflichten, wodurch der Mafia-Charakter jedoch eher verloren geht, als sich entwickelt, denn durch die Beschränkung auf diesen Ort könnte man meinen, man verfolgt eine besonders skrupellose Geschäftsfrau bei der Leitung ihrer Firma, nicht einen Mafiaboss. Es fehlen die Palermo-Vibes und die italienische Stimmung, die durch die Umgebung unterdrückt werden. Die Mafia-Geschäfte, die nun mal in Saphiras Zuständigkeit liegen, wurden manchmal etwas zu sehr in die Länge gezogen.
Der Perspektivwechsel zwischen Saphira und Madox hingegen hat mir gut gefallen, so erlebt der Leser beide Seiten und erfährt die Absichten des einen, bevor der andere sie erfassen kann. Dies macht die Geschichte spannender, sodass man ihre gerne folgen möchte. Auch, dass man dadurch einen Einblick in die düstere Seite beider Protagonisten bekommt, ist ein Vorteil.
Die zweite Hälfte des Buches nimmt merklich Fahrt auf, da sich die Handlung auf andre Orte verlegt und es Morde, Anschläge und Schießereien gibt, die ich mir von diesem Milieu auch erwartet hätte.
Auch wenn es gegen Ende hin spannend wird, hätte das Buch doch mehr Potenzial für eine Spannungsentwicklung gehabt, das durch eine zu frühe Aufdeckung des Schuldigen für den Leser jedoch verschenkt wurde. Dadurch wurden auch die Motive und somit das Ende vorhersehbar.
Trotz allen Kritikpunkten hat das Buch etwas, das mich dazu bekommen hat, den zweiten Teil unbedingt lesen zu wollen, der leider erst in einigen Monaten erscheint.

Fazit:
Ich habe schon fesselndere Dark Romance-Bücher gelesen, für eine Lektüre Zwischendurch ist dieses Buch aber gut geeignet. Vielleicht ist es auch ein guter Anfang für Neu-Einsteiger in dieses Genre.

Samstag, 7. April 2018

[Rezension] Unterwegs mit Bodie - Belinda Jones


Inhalt:
Bodie lebt im Tierheim, steht kurz vor der Todesspritze und ist sozusagen im letzten Akt angekommen. Nach einer weiteren Trennung von der großen Liebe ist auch Belinda am Ende. Sie trauert, hat Liebeskummer und bemitleidet sich selbst. Doch als sie sich aufrafft und auf Bodie trifft, nimmt das Leben der beiden eine Wendung. Ihr Leben nimmt sogleich Fahrt auf, denn die beiden sind wie füreinander geschaffen: Belinda liebt das Reisen und Bodie liebt das Autofahren. Also machen sie sich gemeinsam zu einem Roadtrip an der Westküste Amerikas auf, bei dem sie als Besitzer und Haustier zusammenwachsen.
 
Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit einer Übersicht über alle Kapitel und mit einer Karte der Reiseroute unsrer beider Protagonisten. Schon da merkt man, dass man sich bei der inneren Aufmachung viel Mühe gegeben hat. Abschnitte innerhalb der Kapitel werden durch kleine Hundepfoten getrennt und am Ende gibt es nicht nur die Sparte "Über die Autorin", sondern auch "Über den Hund", "Über den Blog" (den die Autorin über ihre Reisen mit Hund Bodie schreibt), sowie eine Liste mit Reisetipps für Hundehalter. Diese Aufmachung hat mir gut gefallen und gibt dem Buch noch süße kleine Details.
Die Geschichte von Bodie und ihr wird biographisch aus der Ich-Perspektive von Belinda Jones selbst erzählt. Dabei erzählt sie mit Witz und einer gehörigen Portion Selbstironie, wie sie einen Hund als Gefährten adoptieren will, um ihre Trennung zu überstehen. Dabei ist die Autorin sehr ehrlich dem Leser gegenüber, gibt eigene Macken und auch schlechte Gefühle zu, denn es ist eben nicht immer alles nur eitel Sonnenschein. Dadurch wirkt das Buch sehr authentisch, denn auch Selbstzweifel verbirgt die Autorin nicht.
Überwiegend geht es um ihr Leben und den Roadtrip mit ihrem neuen Hund Bodie: Sie erleben gemeinsam Abenteue, treffen dabei andere Hundebesitzer und tauschen Geschichten aus, an denen sie den Leser teilhaben lässt. Natürlich führt Belinda, wie jeder verrückte Haustierbesitzer auch Gespräche mit Bodie und legt ihm im Buch Antworten in den Mund, sodass manchmal auch kleine Dialoge zwischen den beiden entstehen, was ich sehr süß fand.
Obwohl Bodie größten Teils im Vordergrund steht, gibt es auch kurze Momente, in denen Belinda ihre gescheiterte Beziehung aufarbeitet, um sich darüber klar zu werden, was sie zukünftig brauch und will. Dies nimmt allerdings nie Überhand, sodass man getrost davon ausgehen kann, dass die Geschichte immer wieder zum Fokus, also Bodie, zurückkehrt.
Das einzige, was ich zu beanstanden hätte, ist der Preis von 16 €, den ich für 312 Seiten doch etwas hoch finde.
 
Fazit:
Wer Hunde liebt und gerne Bücher über und mit Tieren liest, ist hier goldrichtig. Auch die 16€ sind dann eine Investition wert.

Freitag, 6. April 2018

[Rezension] Dumplin' von Julie Murphy

Inhalt :
Willowdean, von ihrer Mutter nur Dumplin', also Knödel, genannt, hat sich bisher in ihrem dicken Körper eigentlich ganz wohl gefühlt. Zumindest bis die Sechzehnjährige bei der Arbeit dem attraktiven Bo näher kommt, der so gar nicht in ihrer Klasse spielt. Als er sie aus heiterem Himmel küsst, ist sie nicht nur verwirrt sondern auch unsicher. Plötzlich macht es ihr etwas aus, dass sie nicht so schlank ist wie die anderen Mädchen, die beispielsweise am >>Miss Teen Blue Bonnet-Schönheitswettbewerb<< teilnehmen, oder auch ihre beste Freundin seit Kindertagen: Ellen. Kurzerhand beschließt sie, am Wettbewerb teilzunehmen, denn warum sollte es ein Problem sein, gleichzeitig nicht den üblichen Schönheitsidealen zu entsprechen und sich schön zu fühlen?
 
 
Meine Meinung:
Meine hohen Erwartungen an dieses Buch wurden leider gar nicht erfüllt. Zu Anfang mochte ich die Protagonistin Willowdean noch sehr, da sie ein starker Charakter ist, den man ins Herz schließen kann. Sie verehrt Dolly Parton, vermisst ihre verstorbene Tante Lucy und setzt sich für andere ein. Je weiter man liest, desto mehr wird sie jedoch zu einer Person, die ihre Unsicherheiten am eigenen Körper auf andere projiziert und das an anderen auslässt. Sie verliebt sich in einen als allgemein attraktiv geltenden Jungen, der Interesse an ihr zeigt, aber trotzdem fühlt sie sich in ihrer Haut immer unwohler. Das lässt sie durch Launen an ihren Mitmenschen aus, wobei ihr nicht auffällt, dass sie selbst das Problem ist, nicht die anderen. Außerdem verwendet sie die Gedanken an ihren Körper als Schutzmechanismus, schließlich kann ein gutaussehender Junge ja nicht öffentlich mit ihr zusammen sein wollen, oder? Dann kann man auch gleich die Beziehung beenden. Den Jungen fragt hierbei natürlich keiner.
Wie ein typischer Teenager reagiert sie oft nicht nachvollziehbar, launisch und überzogen, sodass die Sympathie für Willowdean immer weiter sinkt und nicht steigt, wie es eigentlich der Fall sein sollte.
Hinzu kommt, dass die Beziehungen zwischen den Charakteren oft nicht gut rüber kommen, da manche Situationen nicht gut genug ausgebaut sind. Vor allem Gespräche zwischen den Charakteren hätte ich mir umfassender gewünscht, stattdessen werden nur kurze Sätze gewechselt, niemand redet Klartext und kurz darauf verlässt eine Person die Diskussion und blockt das Gespräch ab.
Positiv zu sehen sind die kleine, gut lesbare Kapitelaufteilung, durch die man im Buch gut vorankommt. Außerdem lebte das Buch für mich irgendwann vor allem durch so manche tollen Nebencharaktere, wie Mitch, die neuen Freundinnen, die Will durch den Wettbewerb findet und sogar die Eltern mancher Nebencharaktere. Schade, dass man die Nebencharaktere mehr ins Herz schließen kann als Willowdean selbst.

Fazit:
Hatte leider wesentlich mehr erwartet. Mit Handlung & Protagonistin war ich unzufrieden. Kann das Buch daher leider nicht direkt weiter empfehlen, auch wenn es nicht schlecht war.
 
 

Samstag, 31. März 2018

[Kurz-Rezension] Schatten über Manderley - Paige Harbison

 
Callie darf auf das Internat der Manderley Academy, doch als sie dort ankommt schlägt ihr Feindseligkeit entgegen. Nicht nur ihre Mitbewohnerin, auch die anderen Schüler des Internats scheinen ihr gegenüber misstrauisch und zurückhaltend zu sein. Bald schon erfährt sie auch den Grund: Sie hat den Platz von Becca eingenommen, die spurlos verschwunden ist. Jeder schien das beliebte Mädchen zu mögen, doch aus welchem Grund ist sie dann verschwunden?
 
Leider konnte das Buch für mich nicht halten, was es versprochen hat. Dieser angebliche Mystery-Thriller artete für mich eher in ein Teenager-Drama aus, in dem es darum geht, wer die Beliebteste ist und welches Mädchen den begehrtesten Typen abbekommt.
Die Geschichte wird auf 144 Seiten aus zwei Perspektiven erzählt: Aus Callies Sich in der Gegenwart und aus Beccas Sicht ein Jahr zu vor, als sie neu auf das Internat kam. Becca ist hierbei einfach nur unausstehlich und ich musste jedes Mal bei ihren Kapiteln die Augen verdrehen. Sie ist ein kleines Biest, das mit anderen spielt, nur um selbst im Mittelpunkt zu stehen. Dabei ist sie so gänzlich unsympathisch, dass ich es kaum ausgehalten habe. Callies Perspektive hingegen hat mir gefallen. Sie ist eher ein ruhiges und freundliches Mädchen, dass sich auf der Academy zwischen Geheimnissen und Feindseligkeit zurecht finden muss.
Mir haben hier Thriller-Elemente gefehlt, es kam keine Spannung auf und Beccas Perspektive hat mich eher aufgeregt als neugierig auf ihre Person gemacht.
Vielleicht gibt es aber unter jüngeren Lesern eher Abnehmer für diesen Band von Paige Harbison




Danke an den Cora-Verlag für dieses Rezensionsexemplar! (Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst)

Mittwoch, 21. März 2018

[Kurz-Rezension] Blutspuren auf Stein - Dana Kilborne


 
Chloe ist glücklich an dem berühmten Profiler-Kurs von dem Kriminalpsychologen Professor Small teilnehmen zu dürfen, den auserwählte Studenten einmal im Jahr absolvieren dürfen. Gemeinsam mit weiteren Teilnehmern reist sie auf die Isle of Ulva, einer kaum bewohnten Insel im Atlantik. Doch was sie dort erwartet ist der Tod. Eine von ihnen stirbt, Professor Small ist verschwunden und die Gruppe ist auf sich allein gestellt. Schon bald taucht die nächste Leiche auf und niemand weiß, wen es als nächstes treffen wird.
 
 
Dafür, dass das Buch nur 142 Seiten hat, konnten die Autoren die Spannung gut halten. Die Geschichte baut sich auf wenigen Seiten auf, man erhält einen Einblick in die Arbeit von Profilern, auch wenn dieser Part kurz bleibt, da es bald schon um die Morde auf der Insel geht und der Kurs in den Hintergrund rückt.
Die Charaktere, zumindest die, auf die es ankommt, sind nicht zu blass und man kann selbst Vermutungen anstellen, wer der Mörder unter ihnen sein kann. Dieser Thriller ist kurzweilig und doch kann er die Spannung auch über die kurzen Entwicklungen hinweg gut halten, sodass man in wenigen Stunden mit den Seiten fertig ist und gut unterhalten wird. Für mich war das Ende, zumindest was den Mörder angeht, etwas vorhersehbar, wobei die Gründe vom Leser nicht erwartet werden können, was nochmal etwas Schwung in die Geschichte bringt.
Mich hat es wirklich überrascht, dass mich dieser Thriller trotz wenigen Seiten, doch so zufrieden zurück gelassen hat und ich kann ihn vor allem für Reisen oder für den Arbeitsweg zum Lesen empfehlen.


Danke an den Cora-Verlag für dieses Rezensionsexemplar! (Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst)